Ende 2016 wurde das flächendeckende semantische 3D-Stadtmodell der Stadt Helsinki der Öffentlichkeit präsentiert. Das als Open Data verfügbare CityGML Modell, welches über 77.000 semantische 3D-Gebäude beinhaltet, wurde jetzt mit solaren Einstrahlungen je Gebäude veredelt.

 

Die neue Plattform Helsinki Climate and Energy Atlas bündelt alle energierelevanten Themen in einer öffentlichen interaktiven 3D Kartenanwendung. Die Energiewerte wurden anhand der semantischen Informationen jedes 3D-Gebäudemodells ermittelt und als zusätzliche Attribute, wie auch als Gebäudetextur, mit dem CityGML-Gebäudemodell gespeichert.

 

 

Enni Airaksinen von der Stadt Helsinki sagts: „we are really amazed how nice these textures look like. In the picture, the Helsinki Olympic Stadium’s solar potential is showing clearly! Thank you, and special thanks for inventing the solar energy potential calculation.”

 

Die von der Stadt Helsinki eingesetzten Technologien, Werkzeuge wie auch Infrastrukturkomponenten hinter der Kartenanwendung, wie auch dem semantischen 3D-Stadtmodell, kommen von virtualcitySYSTEMS in Berlin.

 

Die Analyse der solaren Einstrahlung wurde direkt auf den CityGML Daten durchgeführt. Als Ergebnis wurde jedes Gebäude (bzw. seine individuellen Dach- und Wandflächen) mit monatsgenauen Einstrahlungswerten und einer separaten Darstellung (CityGML Appearance) angereichert. Durch die direkte Verarbeitung der 3D-Daten im CityGML Format sind unnötige Konvertierungen in Drittformate obsolet.

 

Helsinki Energy Climate Atlas - Einstrahlung pro Jahr

 

Ein besonders großer Mehrwert entsteht durch die Abfragefunktionalität der energetischen Eigenschaften je Gebäude. Der Benutzer kann problemlos eine Datenbankanfrage über die Kartenanwendung stellen, um z.B. Gebäude mit hohem Einstrahlungswerten farblich hervorzuheben.

 

Helsinki Energy Climate Atlas - Globale Einstrahlungen pro Jahr

                                                                                                                                                                                         

Sprechen Sie mit uns, wenn auch Sie an solch einer Lösung für Ihr semantisches Stadtmodell interessiert sind

 

Helsinki Energy and Climate Atlas öffnen

Der neue Geschäftsbereich Urbane Simulationen geht aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der Cadfem GmbH hervor, einem Spezialisten für numerische Simulationen. Beide Firmen sind Tochterunternehmen der Cadfem International GmbH.

 

Ziel der Zusammenführung ist es, die Expertise beider Unternehmen in einer Geschäftseinheit zu bündeln und neue Anwendungen und Dienstleistungen am Markt zu etablieren. Durch die Kombination von 3D-Stadtmodellen mit numerischen Simulationsmethoden grenzt sich Virtualcitysystems klar zu reinen Geodatendienstleistern ab.

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen zunächst in den Bereichen Solarpotenzialanalyse, Windfeld- und Hochwassersimulation, Entscheidungsunterstützung für Kampfmittelräumdienste und Sicherheitskräfte sowie auf der Integration von BIM-Daten in 3D-Stadtmodelle.

 

Mit dem neuen Geschäftsbereich Urbane Simulationen erhält Virtualcitysystems einen dritten Geschäftsführer. Dr. Stefan Trometer – ehemals Business Development Manager der Cadfem GmbH – leitet künftig den Bereich Urbane Simulationen. Personell wird der Geschäftsbereich zudem durch drei neue Mitarbeiter verstärkt. Sitz der Niederlassung ist Grafing bei München.

Wohnraummangel stellt viele Kommunen vor große Herausforderungen. Der virtualcityPLANNER kann Stadtplaner bei der Nachverdichtung unterstützen.

Am 06.03.2018 wird das BIM2Sim Werkzeug auf dem SimXP Workshop von Dr.-Ing. Stefan Trometer (Geschäftsführer virtualcitySYSTEMS) und Felix Frischmann (Geschäftsführer Locis GmbH) vorgestellt.

 

Produktmodelle im Bauwesen – BIM: Building Information Modelling – ermöglichen eine ganzheitliche Abbildung und Speicherung der Informationen und Prozesse über den Lebenszyklus eines Gebäudes und seiner Bauprodukte. Diese Methodik befindet sich derzeit in der Einführung in die Bau- und Planungspraxis, mit erhofften positiven Auswirkungen hinsichtlich der Planungsgenauigkeit, Integration aller Planungsbeteiligten sowie der Prozessautomation. Bestehende Planungswerkzeuge müssen allerdings zunächst auf diese neue Methodik und Datenbasis angepasst werden.

 

Speziell hierfür hat CADFEM und virtualcitySYSTEMS zusammen mit Locis das BIM2Sim-Werkzeug entwickelt, mit dem man aus Projekten im ifc-Standard automatisiert Simulationsmodelle ableiten und deutliche Ressourceneinsparungen in der Modellvorbereitung erreichen kann. In diesem Beitrag werden das BIM2Sim-Werkzeug und seine Anwendungsfelder vorgestellt und die Funktionsweise an praxisorientierten Beispielen veranschaulicht. Der Anwendungsbereich des BIM2Sim-Werkzeugs beschränkt sich aber nicht nur auf die Themenschwerpunkte von SimXp, er ermöglicht auch die zielorientierte Modellvorbereitung für beliebige Simulationsanwendungen rund um das BIM-Projekt. Im Bereich Digital City von CADFEM und virtualcitySYSTEMS ergänzt es das „Urban Simulation Platform“-Konzept für Simulationsanwendungen im urbanen Raum.

 

 CADFEM streamlines Wildbrau s 

 

Zum Workshop auf der SimXP

Der Speicherbedarf für Geodaten steigt kontinuierlich an. Das Berliner Systemhaus virtualcitySYSTEMS reagiert darauf mit einer neuen Hostinglösung, die erstmals auf der INTERGEO vorgestellt wird.

 

IT ausbauen oder Cloud nutzen?

 

Das Speichern, Verwalten und Präsentieren sehr großer Datenmengen stellt für viele Kommunen, Vermessungsämter und Stadtplaner eine Herausforderung dar. Die IT-Landschaft ist dafür meist nicht ausgelegt. Und auch beauftragte IT-Dienstleister verfügen keineswegs immer über Technologien und das erforderliche Know-how, um massive Geodaten schnell und effizient bereitzustellen.

 

Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten, um dieser Datenmenge Herr zu werden. Entweder wird die IT skalierbar gestaltet und kontinuierlich ausgebaut. Oder man entscheidet sich für eine Cloudlösung. Diesen Weg hat virtualcitySYSTEMS eingeschlagen. Der Spezialist für 3D-Stadtmodelle hat seine komplette Hostinginfrastruktur in die Cloud verschoben.

 

Die Cloudlösung kann kurzfristig für neue Anwendungen und mit aktuellen Daten erweitert werden: Speicher- und Rechenbedarf lassen sich schnell skalieren. Zudem garantiert der Dienstleister eine hohe Serviceverfügbarkeit und genaue Kostenplanung.

 

Hoher Nutzerkomfort

 

Unter dem Namen virtualcityCLOUD bietet das Berliner Unternehmen eine leistungsfähige Plattform an, mit der 2D-Daten ebenso wie 3D-Daten und Schrägluftbilder über das Internet bereitgestellt werden können. Für kommunale Nutzer ist diese Lösung sehr komfortabel. Sie liefern lediglich die Eingangsdaten, und virtualcitySYSTEMS bereitet diese für das Webviewing auf. Die fertige Hostinglösung beinhaltet die kombinierte Nutzung verschiedener Geodaten in einer Webkarte im Webdesign der jeweiligen Kommune, sowie Mess- und Planungstools. Die Kommune erhält eine Internetadresse, unter der sich die fertige Viewerapplikation auf allen aktuellen Endgeräten nutzen lässt.

 

Für Bottrop hat virtualcitySYSTEMS etwa das bestehende 2D-Geosystem mit 3D-Daten und Schrägluftbildern in eine Gesamtlösung integriert. Anwender können damit komfortabel zwischen den verschiedenen Ansichten wechseln und unterschiedlichste Funktionen nutzen. Beispielsweise können sie in allen drei Viewern messen oder Zusatzinformationen in das virtuelle Stadtmodell einbinden. Für Planungsaufgaben lassen sich auch CAD-Daten von Gebäuden hochladen und im 3D-Stadtmodell in die bestehende Umgebung einbetten – mit allen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. So können Echtzeitverschattungsanalysen durchgeführt, Standortinformationen abgerufen und Planungsszenarien visualisiert werden. Es ist möglich Ansichten online zu teilen, so dass Planungen zwischen Experten ausgetauscht und kollaborativ bearbeitet werden können. Auch der Einsatz in partizipativen Prozesses mit Bürgern ist möglich.

 

Die kreisfreie Großstadt Bottrop liegt im Ruhrgebiet in Nordrhein- Westfalen und stellt über die pluginfreie Webkartenlösung ihr texturiertes 3D-Stadtmodell mit zusätzlichen Detaillmodellen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Durch die Integration der Schrägluftbilder, welche Luftbildansichten aus allen vier Himmelsrichtungen bietet, kann zusätzlich die Länge und Gebäudehöhe individuell gemessen werden.  3D Karte starten 

 

Sicherheit und Datenschutz

 

Die Cloudlösung hat den großen Vorteil, dass sie auch kurzfristig für neue Anwendungen und mit neuen Daten beliebig erweiterbar ist: Speicherbedarf wie Rechenbedarf können schnell skaliert werden – und dies zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Zudem garantiert der Dienstleister eine hohe Serviceverfügbarkeit und auch die Kosten lassen sich im Vorfeld genau planen.

 

Als Cloud-Dienstleister nutzt das Berliner Unternehmen Amazon Web Services, das mit Skalierbarkeit und zertifizierter Sicherheit punktet. Auf den Datenschutz legt virtualcitySYSTEMS großen Wert. Hochauflösende Bilddaten und Geodaten sind gemäß Behördenleitfaden zum Datenschutz bei Geodaten und Geodiensten als personenbezogene Daten zu behandeln. Entsprechend sorgfältig sind die technischen und organisatorischen Maßnahmen ausgelegt, um die Datenschutzanforderungen gemäß Bundesdatenschutzgesetz zu erfüllen.

 

Auf Basis der virtualcityCLOUD lassen sich die massiven Geodaten in den Griff bekommen und das Potenzial für neue Entwicklungen und vielfältige Anwendungen wird frei.

 

Erfahren sie mehr über die virtualcityCLOUD